Neumarkt i. d. OPf., 15.11.20

 

 

Liebe Eltern,


der Rahmenhygieneplan wurde - wie Sie wahrscheinlich schon aus der Presse erfahren haben - nach einer Woche Gültigkeit bereits wieder aktualisiert.


Die wichtigsten Änderungen (Abschaffung der Attestpflicht bei leichten Erkältungssymptomen, Erlaubnis zum Absetzen der Maske in bestimmten Situationen) sind in der Anlage zusammengefasst.

Zudem finden Sie dort einen Brief des Kultusministers an alle bayerischen Eltern.

Liebe Grüße und bleiben Sie gesund

 

 

 

Andrea Hiltl, Schulleitung

                                                                                                                                 



                                                                                                  

  • Änderung Weihnachtsferien

Neumarkt i. d. OPf., 27.11.20

 

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

 

die letzten Tage standen ganz im Zeichen der politischen Beratungen darüber, wie das Infektionsgeschehen in unserem Land weiter eingedämmt werden kann. Dieser Rahmen wurde noch einmal von Bayern präzisiert und auch die Maßnahmen für den Schulbereich nachgeschärft.

Ziel ist es Präsenzunterricht so lange wie möglich und einen stärkeren Beitrag zur Kontaktreduktion.

 

Für unsere Grundschule habe ich für Sie das Wichtigste zusammengefasst.

1.     Maskenpflicht

Die allgemeine Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auf dem gesamten Schulgelände (auch am Sitzplatz im Klassenzimmer) gilt unverändert an allen Schularten und für alle Jahrgangsstufen weiter.

2.     „Hotspot-Strategie

In Landkreisen bzw. kreisfreien Städten mit deutlich erhöhten Sieben-TageInzidenzen – sog. „Hotspots“ – werden ab Dezember erweiterte Maßnahmen zum Infektionsschutz gelten, von denen die Schulen wie folgt betroffen sind:

a)     Landkreise und kreisfreie Städte mit Sieben-Tage-Inzidenz ab 200:

Bei einer 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis bzw. einer kreisfreien Stadt ab 200 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner gilt:

· Die konkrete Ausgestaltung der Infektionsschutzmaßnahme obliegt der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde im Benehmen mit dem Staatlichen Schulamt, das über die Regierung den Kontakt zu den anderen Schulaufsichtsbehörden herstellt.

Die Schulen erhalten eine gewisse Vorlaufzeit, um geeignete Maßnahmen zur Einführung des Mindestabstands bzw. zur Umstellung auf das Wechselmodell zu ergreifen. Schüler und Eltern sind so rasch wie möglich zu informieren.

 

Rechtsgrundlage für die Maßnahmen sind vor allem die 9. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (tritt am 01.12.2020 in Kraft) und die auf dieser Grundlage erlassenen Allgemeinverfügungen bzw. Anordnungen. Detaillierte Vollzugshinweise zur „Hotspot-Strategie“ bzw. die nun erforderliche Neufassung des Rahmenhygieneplans Schule werden derzeit infektionsmedizinisch und rechtlich abgestimmt. Nähere Informationen erhalten Sie so rasch wie möglich.

Die Bestimmung des jeweils maßgeblichen 7-Tage-Inzidenzwerts richtet sich nach der laufenden Fallzahlenberichterstattung des Robert Koch-Instituts unter http://corona.rki.de).

 

3.     Regelungen für den 21./22. Dezember 2020

Am 21. und 22. Dezember 2020 findet kein Unterricht statt. Der letzte Unterrichtstag vor den Weihnachtsferien 2020 ist somit Freitag, der 18. Dezember.

Damit erhalten die Familien die Möglichkeit, vor den Feiertagen noch einmal die Kontakte deutlich zu reduzieren, um beispielsweise auch zusammen mit den Großeltern das Weihnachtsfest möglichst sicher feiern zu können. In Zusammenhang mit dem früheren Unterrichtsende bitte ich um Beachtung folgender Punkte:

a)     Notbetreuung am 21. und 22. Dezember

Nicht allen Erziehungsberechtigten wird es möglich sein, an diesen beiden Tagen eine Betreuung im häuslichen Umfeld sicherzustellen, sodass ein Notbetreuungsangebot eingerichtet werden muss.

· Die Notbetreuung richtet sich – wie im letzten Schuljahr – an Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 6.

· Berechtigt sind Kinder von Erziehungsberechtigten (insbesondere Alleinerziehenden), o die ihren Jahresurlaub bereits aufgebraucht haben bzw. an diesen Tagen vom Arbeitgeber nicht freigestellt werden können oder o die im Bereich der kritischen Infrastruktur tätig sind

o oder z.B. als Selbstständige oder Freiberufler sonstigen dringenden Betreuungsbedarf darlegen können.

 

Von Herzen wünsche ich Ihnen in den kommenden Adventswochen immer wieder auch Momente, in denen Sie etwas Ruhe finden.

Corona, die vielleicht schwerste Herausforderung der letzten Jahrzehnte, soll bei der zweiten Welle alles in allem gut überstanden werden.

 

Schauen Sie auf sich und Ihre Mitmenschen. Bleiben Sie gesund!

 

 

 

Andrea Hiltl, Schulleitung